Portrait

Utz Claassen (* 7.Mai 1963 in Hannover) ist Topmanager, Unternehmensberater, Unternehmer, Wissenschaftler, Publizist und Buchautor mit vielfältiger internationaler Erfahrung. Als einzigem deutschen Manager seiner Generation sind ihm drei große Unternehmenssanierungen gelungen. Der US-Ökonom Jeremy Rifkin beschrieb Claassen als einen der führenden Manager der deutschen Wirtschaft, der Ehrenpräsident der Nestlé AG, Helmut Maucher, bezeichnete ihn gar als einen „der erfolgreichsten und mutigsten Manager unserer Zeit.“

Claassen wurde im Jahre 2003 als Deutschlands erster „Wissensmanager des Jahres“ ausgezeichnet. Als einziger Manager und Unternehmer war er zudem in allen drei Größenkategorien des „Innovationspreises der deutschen Wirtschaft – Erster Innovationspreis der Welt“ erfolgreich: Im Januar 2001 hat er mit der Sartorius AG diesen international renommierten Innovationspreis in der Kategorie „Mittelständische Unternehmen“ gewonnen. Im Jahr 2005 wurde mit der Konzernsanierung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG als Finalist in der Kategorie „Großunternehmen“ erstmals eine Sanierung als Prozessinnovation ausgezeichnet. Am 9. März 2013 hat Claassen als Gründer, Mehrheitsaktionär und Aufsichtsratsvorsitzender der Syntellix AG als Sieger den begehrten Preis nun auch in der Kategorie „Start-up-Unternehmen“ entgegengenommen.

Neben seiner Lehrtätigkeit als Honorarprofessor am Institut für Controlling der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover ist Claassen auch Botschafter der Universität. Als Professor für Innovative Unternehmensführung, Risikomanagement und Wissensmanagement ist er ebenfalls an der GISMA Business School engagiert. Claassen begleitet zudem eine Reihe von Mandaten und Ehrenämtern. Des Weiteren ist er Träger diverser Orden und Auszeichnungen.

Nach seiner im Jahr 2007 veröffentlichten umfassenden Deutschland-Analyse „Mut zur Wahrheit“, in der Utz Claassen Denkanstöße zur Steigerung der wirtschaftlichen Leistung Deutschlands gibt, erschien im Jahr 2009 sein Buch „Wir Geisterfahrer“. Messerscharf in entlarvenden, leicht verständlichen Bildern analysiert er darin die Ursachen der Finanzmarkt- und Bankenkrise. Beide Werke sind der Aufruf zu mehr Sachverstand, mehr Faktenbezug – und zum Widerspruch. Die Gesellschaft muss jetzt handeln – schnell, mutig und klar. Am 17.02.2012 erschien Claassens erster Kriminalroman „Atomblut“ im Econ-Verlag – Ein Wirtschaftskrimi, über den die BILD-Zeitung schrieb: „Hochspannung garantiert“.

Am 28. Oktober 2013 erschien Claassens neues Buch “Unbequem – konsequent erfolgreicher als andere” im Ariston Verlag. In “Unbequem” beschreibt er die Handlungsmaximen, die sein Leben und seine Karriere geprägt haben, und spricht Klartext über aktuelle Themen aus Politik und Wirtschaft – von Intrigen auf Vorstandsetagen bis hin zur Kernschmelze von Währung, Demokratie und Kontinent.